Frauenhandel

Frauenhandel liegt vor, wenn Frauen mittels Täuschung, Drohung oder Gewaltanwendung angeworben und zur Aufnahme oder Fortsetzung von Tätigkeiten gebracht werden, die ausbeuterisch oder sklavenähnlich sind. Nötigung, Zwang, Täuschung oder Ausnutzung einer auslandspezifischen Hilfslosigkeit sind Elemente des Frauenhandels. Frauenhandel ist eine Menschenrechtsverletzung. Wir benutzen diesen Begriff, um auf die frauenspezifischen Belange aufmerksam zu machen.

In Deutschland steht Frauenhandel als Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung oder zum Zweck der Ausbeutung der Arbeitskraft (§§ 232 und 233 StGB) unter Strafe. Im Folgenden verweisen wir auf weitere Informationen zum Thema Frauenhandel auf die KOK-Homepage (Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Menschenhandel e.V.)

Zusätzliche Informationen